Bad Wildbad im Schwarzwald - Fassdaubenrennen - 2005
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Skizunft Wildbad e.V.

Presse-Berichte 2005

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Spaß auf Fassdauben
Am Sonntag startet das Rennen auf dem Sommerberg

BAD WILDBAD. Es passt eigentlich gar nicht in die heutige Zeit, was die Skizunft Wildbad am kommenden Sonntag (30. Januar) auf dem Sommerberg wieder einmal durchführt: das Fassdauben
rennen. Fassdauben? Das sind die gebogenen Eichenholzbretter eines Fasses. Sie dienten früher weniger Wohlhabenden als Skiersatz: man spitzte die Dauben etwas zu, befestigte Riemen oder Schnüre daran und schon konnte man auf diesen Brettern durch den Schnee rutschen.

Jahrzehntelange Tradition

In Bad Wildbad findet jeden Winter bei ausreichender Schneelage ein Fassdaubenrennen statt, und das schon seit über 80 Jahren. Und dabei wird das Fassdaubenfahren noch in alter Manier gezeigt, nämlich bei einem Langlauf, einem Abfahrtslauf und einem Schan-zensprung, sozusagen einer Allround-Kombination, die in einem Durchgang zu meistern ist. Natürlich ist das für die Teilnehmer ziemlich anstrengend, denn die 80 bis 100 Zentimeter langen, gleichmäßig gebogenen Dauben haben die Eigenschaft zu "spießen". Das heißt, die Spitzen bleiben bei unvorsichtigem Laufen oder Fahren im Schnee stecken, so dass der Fassdaubenritter nach vorne stürzt.

Die zahlreichen Zuschauer, die zu dieser altertümlichen Veranstaltung kommen, sind natürlich begeistert und feiern den Könner, der den Schanzensprung ohne Sturz übersteht oder die Abfahrt ebenfalls stehend meistert. Und wer Angst vor der 50 Zentimeter hohen Schanze hat, darf auch mit dem Hinterteil darüber rutschen. Wichtige Bedingung um in die Wertung zu kommen: man muss beide Fassdauben noch bis zum Ziel dabei haben, und einer muss noch am Fuß befestigt sein.

Am Sonntag, 30. Januar, wird ab 14 Uhr am Skihang auf dem Sommerberg gestartet. Teilnehmen kann übrigens jeder, sogar Fassdauben kann man bis 13.45 Uhr an der Skihütte ausleihen. Meldungen müssen jedoch vorher unter Angabe des Namens und des Geburtsjahres unter der Telefonnummer (0 70 85) 16 82 (Bechtle) erfolgen.

Zuschauer sind gut beraten, nicht mit dem Auto auf den Sommerberg zu fahren, sondern die Bergbahn zu benutzen. Wer mit der Stadtbahn fährt, kann sogar kostenlos unter Vorlage der Stadtbahnkarte auf die Bergbahn umsteigen. bec

Erstellt am: 29.01.2005

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Ein Schnaps vor der Schanze
Riesengaudi beim Fassdaubenrennen in Bad Wildbad -
Mehr als 70 Teilnehmer wagten sich auf die kurzen Bretter



BAD WILDBAD. Einen Wintersporttag, wie man ihn sich besser nicht vorstellen kann, erlebten hunderte von Zuschauern gestern auf dem Sommerberg. Natürlich stand dabei das Fassdaubenrennen im Mittelpunkt.

Beste Schneeverhältnisse, kalte Temperaturen und zahlreiche Zuschauer bildeten die Kulisse für diese einmalige Skiveranstaltung.

Die Skizunft Wildbad, gemeinsam mit der Wilhelmschule, organisiert das Ganze, und mehr als 70 Teilnehmer zwischen 7 und 44 Jahren banden sich gestern Nachmittag die altmodischen Fassdauben unter die Füße. Pünktlich um zwei Uhr ging’s auf die Strecke, die mit knapp einem Kilometer zwar nicht allzu lang war, dafür jedoch alles in sich hatte: zuerst einen Aufstieg auf der kleinen Skiwiese, dann eine fast ebene Strecke mit vielen Kurven durch den Wald, schließlich der spektakulärste Teil über den Abfahrtshang hinunter ins Ziel.

Und als rechte Schikane waren auch noch auf der letzten Strecke zwei Schänzchen zu überwinden. Ob man diese nun in der Hocke oder aufrecht stehend, rutschend, fallend oder schwungvoll überquerte - es gab viele Techniken, die dabei möglich waren und auch angewandt wurden - Hauptsache man kam irgendwie drüber.

Ins Ziel kamen sie alle, natürlich in völlig unterschiedlicher Form - und helfende Hände waren nötig, um die Rasanten aufzufangen und den Schwachen wieder auf die Beine zu helfen. War es bei den Kindern und Jugendlichen noch der Ehrgeiz, eine gute Platzierung zu erringen, so machten sich die Erwachsenen eine Gaudi, die dadurch gekrönt wurde, dass es vor dem Schanzensprung als Doping ein Gläschen Obstler gab. Und für alle an der Skihütte als kleine Belohnung für die Strapazen dann die berühmte "rote Wurst und Weck."

Zügig erfolgte anschließend die Auswertung und bei der Siegerehrung auf dem tollen Schneepodest gab es für die ersten drei Sieger jeder Jugendklasse Gutscheine für Sportartikel, während alle anderen Teilnehmer mit einem Geschenk bedacht wurden - und natürlich erhielten alle eine Urkunde.

Hochbetrieb herrschte auch bei der Bergbahn, die zwischen 12 und 16 Uhr im Zehn-Minuten-Takt die zahlreichen Zuschauer auf den Sommerberg hinauf- und später wieder herunterbeförderte.

Die besten Zeiten auf der kleinen Strecke bei den Jüngsten hatten Janina Schmidt und David Gauß. Auf der größeren Strecke waren bei den Jugendlichen Sandra Volz und Julian Geißler am schnellsten, sie erreichten auch gegenüber den Erwachsenen die Tagesbestzeiten. Von den Erwachsenen hatten Steffi Kienzler und Michael Hammann die besten Zeiten.

Auch im nächsten Jahr gibt es wieder ein Fassdaubenrennen und inzwischen ist die Teilnahme für jedermann möglich, nicht nur für Bad Wildbader Schüler, sondern für jeden, der Lust hat, einmal ganz nostalgisch mit Fassdauben den Berg hinunterzusausen.

Erstellt am: 31.01.2005

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Die  Bergbahn zum Sommerberg fährt im 1/2 Stunden-Takt
Der Sommerberg ist auch mit dem PKW zu erreichen
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*  Skilift Sommerberg  *   Telefon   07081 38316
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