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Wildbad-Explorer

Wildbad

Wappen BW

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Die erste urkundliche Erwähnung des Kur- und Heilbades "Wiltpad" datiert aus dem Jahr 1345.

Die heilende Wirkung der Thermalquellen wurden „nach Überlieferungen“ von einem angeschossenen
Eber genutzt der darin seine Wunden pflegte.

Zahlreiche Brände suchten die Stadt immer wieder heim, das heutige Stadtbild ist in den letzten 200
Jahren entstanden. 

Es ist geprägt durch die Enz, die im hier engen Tal fließt, flankiert durch zwei Strassen,
zwei Stadtkirchen, dem herrlichen Kurpark und den beiden Bädern aus dem 19. Jahrhundert.

Der Bau der Bergbahn zum Sommerberg im Jahre 1908 war eine mutiges Unternehmen.
Ausgeführt, nicht durch Land, Kreis oder Kommune, sondern durch die Privatinitiative  von
Wildbader Bürgern und Freunden Wildbads.

Über die Veränderungen und Modernisierungen, die ab den 50ern, bis heute  durchgeführt wurden,
die auch noch in vollem Gange sind wird man erst in Jahren urteilen können.

Ab 1974  weitete man das Kurangebot mit dem " Neuen Eberhards-Bad“ noch aus.

Das "König-Karls-Bad" einst ein Badehaus mit Dampf- und Warmbädern und Ruheräumen
alle in doppelter Ausführung, getrennt für Männer und Frauen, früher mit Anbindung an das
Hotel Quellenhof dient heute als "Haus des Gastes".

Das alte, "Maurische  Graf-Eberhards-Bad"  ein fürstlicher Prachtbau mit seinen handgemalten
Fließenornamenten, mit Marmorsäulen und seinen prunkvollen "Fürstenbädern" wurde Kunsthistorisch
mit großem Aufwand renoviert, es zählt nun als "Palais Thermal" zu den schönsten Thermalbädern
Europas, mit direkter Anbindung an das Staatliche Badhotel.

Der 784 Meter hoch gelegene Sommerberg kann direkt von der Stadtmitte aus mit der Bergbahn 
erobert werden. Dort finden Sie einen wunderschönen Blick über das Obere Enztal und ausgezeichnete
Wandermöglichkeiten.

Von hier erreichen Sie auch Deutschlands größtes Hochmoor, das Wildseehochmoor, ein 181 Hektar großes Naturschutzgebiet.
Das Hochmoor mit dem Wildsee und Hornsee  ist mittels eines hölzernen Stegs überquerbar.

Die Stadt Bad Wildbad heute, (ca. 11000 Einwohner) ist seit über 600 Jahren bekannt für die
Heilkraft seiner warmen Quellen, der "Thermen im Schwarzwald", und für seine Klimazonen.
Es herrscht sogenanntes Schonklima im Tal (426 Meter über dem Meeresspiegel), mildes Reizklima
hingegen auf dem Sommerberg (750 m)

Es ist bekannt und von Balneologen und Bewegungstherapeuten geschätzt wegen seiner vorbildlichen
Kurmitteleinrichtungen, seiner anerkannten Fachärzteschaft und seiner erfahrenen Krankengymnasten,
im wahren Wortsinn ein "Staatsbad" mit großer Geschichte.

Der Grundpfeiler der jetzt über 600jährigen Badekultur ist die schon früh erkannt wohltuende
und heilende Wirkung der "Thermen des Schwarzwaldes", dieser als "Wildwasser" mit einer
Temperatur von 35 - 41 Grad Celcius aus den Tiefen des Schwarzwälder Granitgesteins sprudelnden Quelle.

Viele berühmte Persönlichkeiten haben die heilenden Quellen des Staatsbades in Anspruch genommen,
darunter auch der italienische Komponist Rossini, dessen die Stadt mit einem eigenen Festival gedenkt.  

Der Dichter Justus Kerner, der in Wildbad als Badearzt tätig war, schrieb über den Ort:
"Wie Lebenshauch wird es Dich durchbeben, Frag nicht wie diese Kraft man heißt, Du kehrst, ein neuer
Mensch, ins Leben, Und sprichst: Das tat Wildbads Geist"

Und Ludwig Uhlands Ballade vom Überfall im Wildbad dürfte auch vielen bekannt sein.
In dieser heißt es:
"Ins Wildbad will er reiten, Wo heiß ein Quelle entspringt, Der Sieche heilt und kräftigt, Und Greise
wieder jüngt ..."

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